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Asylrecht für LGBT*-Flüchtlinge

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Homosexualität soll als Asylgrund anerkannt werden. In vielen Staaten weltweit werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder ihrer Geschlechtsidentität verfolgt. Es drohen ihnen lange Haftstrafen. Im schlimmsten Fall sogar die Todesstrafe.

In acht Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wird noch die Todesstrafe für Homosexualität verhäng: im Iran, in Saudi-Araben, in Jemen und im Sudan. Zudem in bestimmten Regionen von Somalia und Nigeria sowie durch in einigen vom "Islamischen Staat" besetzten Gebieten im Irak und Syrien. In fünf weiteren Staaten steht die Todesstrafe zumindest noch auf dem Papier (Pakistan, Afghanistan, Vereinigte Arabische Emirate, Katar and Mauretanien). 14 weitere Staaten bestrafen homosexuelle Handlungen mit 14 Jahren Haft bis lebenslänglich.

LGBTIQ* = Lesbian, Gay, Bi, Transgender, Intergeschlechtliche, Queere und weitere Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen

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